Posts

Aufgedeckt: Die Unterschiede zwischen Vatertag und Muttertag!

Nun haben wir es ja wieder geschafft. Muttertag und Vatertag haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Denjenigen, die sowieso jeden Tag besoffen mit einem Bollerwagen durch die Straßen ziehen, mag nicht aufgefallen sein, dass es zwischen diesen Eltern-Ehrentagen ein paar kleine aber feine Unterschiede gibt. Am ärgerlichsten ist für mich als emanzipierter Mann, dass der Vatertag im deutschen Bildungssystem immer noch nicht gleichberechtigt ist. Zum Muttertag werden in deutschen Kindergärten und Schulen für die liebe Mama die schönsten Geschenke gebastelt oder gemalt. OK, es fällt den Müttern sicher nicht immer leicht, bei Übergabe der Werke Freude und Stolz vorzuheucheln, weil manche Exemplare sicher eher sofort auf den Grund der Mülltonne versenkt gehören. Aber die Kindern haben mit viel Liebe und ihren eigenen kleinen Händen etwas zusammen gezimmert, um Mutti glücklich zu machen. Und zum Vatertag? Mehr oder weniger wach wuchtet sich Papa morgens aus dem Bett und hofft, bevor er ...

Der Kaufhaus-Horrortrip

Ich habe da gleich mal eine Frage an die männlichen Leser dieses Blogs: Waren Sie schon mal mit Ihrer Frau oder Freundin einkaufen ? Ja ? Na, dann brauchen Sie eigentlich nicht mehr weiterlesen, denn sicher kennen Sie ihn dann auch: Den Kaufhaus-Horrortrip. Ich war so froh, daß ich endlich Urlaub hatte. Ruhe, Entspannung. Das war mein erklärtes Ziel. Welches Ziel meine Freundin hatte, weiß ich nicht. Ging es wirklich darum, neue Klamotten zu kaufen oder wollte sie mich in den Wahnsinn treiben ? Ich hatte drei Wochen Urlaub und in dieser Zeit waren wir an fünf Tagen einkaufen. Vor allem neue Schuhe und ein Portemonnaie mussten her. Gut, also am Dienstag der ersten Woche nach Hannover. Dort haben wir in 23 Geschäften nach einer Geldbörse gesucht. Ich habe meiner süßen Maus natürlich auch welche gezeigt, die ich gut fand. Aber nein. Irgendwas war immer: Zu teuer, zu billig, zu groß, zu klein, zu grün, zu blöd, usw. Mit anderen Worten: In Hannover haben wir keine gefunden. Und genauso ...

Tagebuch des Grauens- oder: Spaß mit der Telekom Teil 2

Eben habe ich ein kleines Schätzchen aus dem Jahr 2004 wiedergefunden. Auch wenn das Erlebte schon einige Jahre alt ist, denke ich es ist trotzdem eine Veröffentlichung wert. Mittwoch, 18.02.2004: Liebes Tagebuch. Heute war ich im T-Punkt und habe ISDN beantragt. Entgegen meiner Befürchtungen ging alles ganz problemlos. Als Umstellungstermin haben wir den 25.02.2004 vereinbart. Eine Telefonanlage und das NTBA sollen am 21.02.2004 per Post geliefert werden. Ich bin glücklich. Samstag, 21.02.2004: Heute aufgeregt auf den Postboten gewartet. Leider war heute nichts für mich dabei. Montag, 23.02.2004: Habe heute Abend bei der Post angerufen, um mich nach dem Gesundheitszustand meines Zustellers zu erkundigen. Er war aber gar nicht krank. Es war einfach kein Paket für mich dabei. Dienstag, 24.02.2004: Mittags meine Frau angerufen, ob ein Paket gekommen ist. Sie war morgens auch nicht zu Hause und hat eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten gefunden. Da ...

Geblitzt und ausgebremst

Meistens verhalten sich die Menschen im alltäglichen Leben ganz normal. Es gibt aber Situationen, in denen man sich wirklich fragen muss, was für einen Auftrag die betreffenden Personen in dem Moment haben. Ich erlebe folgende Szene zum Beispiel immer wieder. Ich fahre mit meinem Kraftfahrzeug auf einer Landstraße. Das Verkehrsschild für die zulässige Höchstgeschwindigkeit zeigt sagen wir mal "70". Nehmen wir einfach mal an, dass im Wagen vor mir ein schönes Mädchen fährt. Es könnte auch ein alter Mann sein oder meinetwegen auch ein junger. Im Wagen vor mir fährt also dieses schöne Mädchen, nennen wir sie Waltraud, so etwa 100 km/h bei erlaubten 70. Wir nähern uns einem Blitzer, der am Wegesrand auf seine Opfer wartet wie die Zecke im Gras. Und weil es nun einmal seine Aufgabe ist und der Name es ja auch suggeriert, blitzt es tüchtig als Waltraud die Radarfalle passiert. Soweit so ärgerlich. Doch was nun passiert mutet seltsam an. Nachdem Waltraud registriert hat, dass...

Occupy auf russisch - Lass uns eine Insel besetzen!

Bild
Unglaublich aber wahr - im Sommer 2011 war ich Mitglied der Occupy-Bewegung. Allerdings anders, als man es jetzt vermuten würde. Ich war mal wieder zu Besuch beim russischen Teil meiner Familie. Nein, das alleine ist es noch nicht, was ich mit Besetzung meine. Mein Schwager Roman und seine Freundin Sveta wollten mit meiner Frau Masha und mir ihre Freunde besuchen und mir, dem Deutschen, mal zeigen, was denn die jungen Leute so im Sommer machen. Mir wurde im Vorfeld nur gesagt, dass wir auf eine Insel fahren, dort ein bisschen grillen, schwimmen und die Seele baumeln lassen wollen. Soweit, so deutsch. Vorbereitend waren wir noch in einem Magazin und haben als kleines Mitbringsel Fleisch, Bier und Wodka gekauft und sind dann mit Roman und Sveta zum Ufer des Moskauer Meeres gefahren. Unweit des Ufers thront noch der gute alte Lenin und nimmt die immerwährende Parade von Kreuzfahrtschiffen und Schubschiffen ab. Auf der Uferseite gegenüber steht nur noch ein Betonsockel, auf dem noc...

Hormone schlagen Stimme

Nein, es ist kein medizinisches Thema, um das sich der erste Post in meinem neuen Blog dreht. Es geht nicht um das synthetische Aufpimpen kleiner Piepsstimmen zur Mega-Röhre. Vielmehr habe ich gestern, wie die letzten Samstage vorher auch, Deutschland sucht den Superstar geguckt. Drei Kandidaten waren noch im Rennen. Daniele, Luca und der aus meiner Sicht gesanglich absolut Beste: Jesse. Doch am gestrigen Abend ist genau das passiert, was auch in dieser Staffel schon zwei Mal vorgekommen ist: Bei DSDS gewinnt nicht der beste Sänger, sondern derjenige, der die Hormone der weiblichen, jugendlichen Fans am ehesten Richtung Kernschmelze treibt. So ist zum Bespiel Hamed schon recht früh rausgeflogen. Wie ich finde ein sehr guter Sänger mit toller Bühnenpräsenz. Dafür ist Joey bis auf Platz 5 vorgeprescht, der sich nicht nur durch ein ausgeprägtes Vakuum im Hirn, sondern besonders durch grausige Gesangsvorstellungen auszeichnete. Seine absonderliche Version von Grönemeyers "Der Weg...